Stellungnahme zu dem Vorfall im Deutschunterricht – ein Klassiker

Veröffentlicht in Uncategorized am Mai 9, 2009 von monochromerregenbogen

pillepalle006Es war einmal ein Deutschunterricht, um nicht zu sagen ein wieder sehr aufschlussreicher, informativer und spannender Deutschunterricht, so wie wir es von Herrn Blass gewohnt sind. Ein sonniger wunderbarer Tag an dem wir uns nichts tolleres vorstellen konnten als in diesem geschmackvoll eingerichteten Klassenraum (Raum 316, Gruppenführung auf Voranmeldung Dienstags und Mittwochs in der 2ten großen Pause) dem engelsgleichen Klang der Stimme unseres Idols zu lauschen, selbst Aarons Augen strahlten vor Glück und ein Lächeln umspielte seine Lippen. Die Zeit verging mal wieder viel zu schnell wie in jeder genialen Deutschstunde. Wir befassten uns gerade intensiv und hochmotiviert (es war die 5. Stunde) mit einem sehr anspruchsvollen Auszug aus Gotthold Ephraim Lessings (1729-1781) 1779 erschienen Dramas „Nathan der Weise“ um genauer zu sein mit dem 7. Auftritt des 3. Aufzugs. Dieser Abschnitt behandelt die wahrscheinlich wichtigste Frage im Leben eines Menschen „Die Frage nach der wahren Religion“. Für uns gab es in diesem Moment Selbstverständlicherweise nichts wichtigeres, im Gegensatz zu Tom und Lukas, die wiederholt krampfhaft versuchten ihre sexuellen Fantasien an einander auszulassen ohne die Aufmerksamkeit von Herrn Blaß zu erregen. Anders als in der von Tom bereits vor geraumer Zeit veröffentlichten Stellungnahme wollen wir nicht näher auf dieses Thema eingehen. Zurück zum Thema, in dieser wie bereits besagten Stunde bekamen wir plötzlich einen Intelligenzschub, der sich bei uns durch ständiges Aufzeigen und Hyperventilieren bemerkbar machte. Ein verzweifelter Blick von Herrn Blaß machte uns darauf aufmerksam, dass wir durch unsere erstaunliche, geistige Bestleistung unsere Mitschüler an der erfolgreichen Mitarbeit im Unterricht abhielten. Doch wir hatten Angst die Stunde könnte bereits vorbei sein ohne das wir unsere Geistesblitze archiviert und für die Nachwelt erhalten hätten. Plötzlich sahen wir in der Mitte unseres Tisches ein schneeweißes, DinA-4 großes, unbenutztes, kariertes Blatt liegen. Wie auf Kommando griffen wir zu unseren HB Bleistiften und ließen das weiße Blatt Papier in Kombination mit dem Deutschunterricht auf uns wirken. Zögernd begannen wir erst langsam dann immer schneller unseren kreativen Beitrag zum Deutschunterricht zu leisten. Unsere HB Bleistifte begannen bereits zu qualmen. Wir möchten hier noch einmal darauf hinweisen, dass wir während der gesamten Zeit immer noch voller Spannung Herrn Blaß Stimme lauschten. Auf den ersten Blick sah das Ergebnis sehr abstrakt und auf eine gewisse Weise etwas infantil aus, aber bei einer genauen Betrachtung sah man die versteckten Beziehungen zum Deutschunterricht. Es fehlten nur noch wenige kleine Details um das Meisterwerk zu vollenden und die darin verborgene Genialität auf den ersten Blick sichtbar zu machen. In diesem Moment trat eine beklemmende Stille im Klassenraum ein, da niemand eine Antwort auf Herr Blaß Frage wusste, blickte dieser uns Hoffnungsvoll an. Da sah er das Werk unserer Kreativen Aggressionsbewältigung. Majestätisch und mit erhabenen Schritten näherte er sich mit einem leicht hämischen Grinsen auf den Lippen unserem Tisch. Würdevoll hob er das Blatt auf und blickte zuerst dieses, dann uns verständnislos an. Jeder Rechtfertigungsversuch schien ausweglos. Es war beinahe als würde unser Lieblingslehrer sich plötzlich gegen uns wenden. Er gab uns den Zettel zurück, lachte uns voller Genugtuung aus und zwang uns zu dieser Übungsaufgabe, die uns, wenn wir das mal bemerken dürfen, sehr viel Spaß bereitet hat und unseren intellektuellen Horizont um einiges erweitert hat. Noch einmal ein großes Danke an unseren Förderer.
Ebenso möchten wir darauf hinweisen, dass der oben genannte Vorfall, in unseren Augen keine Störung des Unterrichts, sondern eher ein verzweifelter Versuch uns am Unterricht zu beteiligen ohne uns bemerkbar zu machen war. Auf uns hatte dieser Versuch eine ungemein beruhigende Wirkung. So eben sind wir zum Patentamt gegangen um diese Entspannungsmöglichkeit patentieren zu lassen, leider wurden wir nur unzureichend beraten, was wiedereinmal das Unverständnis der Mitmenschen gegenüber Genies wie uns gut darstellt. In Zukunft hoffen wir uns, dass unsere kreativen Beiträge zum Deutschunterricht mehr Anerkennung und Verständnis erfahren.

Hochachtungsvoll und voller Respekt

Virgin Black – Requiem – Mezzo Forte [CD-Review]

Veröffentlicht in Musikalisches am März 29, 2009 von monochromerregenbogen

virgin black_requiem mezzo forte

Virgin Black – Requiem – Mezzo Forte (2007)

1. Requiem, Kyrie – 7:42
2. In Death – 8:00
3. Midnight’s Hymn – 4:57
4. …And I Am Suffering – 10:55
5. Domine – 8:06
6. Lacrimosa (And I Am Blind With Weeping) – 9:59
7. Rest Eternal – 2:29

Obgleich nicht zur Jahreszeit passend, werde ich meine allererste Review dem Album Requiem – Mezzo Forte der australischen Ausnahmeband Virgin Black widmen, in der Hoffnung, dass der Winter eventuell doch noch zurückkehrt.

Virgin Black stammen, wie bereits erwähnt, aus Down Under. Was ziemlich zu erstaunen weiß, spielen sie doch Doom/Death Metal mit einer Atmosphäre, die manchen Nordländer neidisch machen könnte. Noch erstaunlicher, wenn man dabei bedenkt, dass es sich hierbei um eine christliche Band handelt. Eine christliche Band, die sich derart düsteren Klängen hingibt ? Exakt, so etwas gibt es. Zweifler sollten einen Blick in die Texte werfen um sich hiervon zu überzeugen.

Widmen wir uns nun der Musik. Das vorliegende Album ist Teil einer Requiem-Trilogie, unterteilt in die Härtegrade Pianissimo, Mezzo Forte und schlussendlich Fortissimo. Requiem – Fortissimo erschien 2008 und ist ein reines Doom/Death Album, während Requiem – Pianissimo ein orchestrales Werk wird. In Mezzo Forte treffen nun beide Extreme zusammen.

Das Album beginnt mit dunklen Celli und legt somit den Grundstein für die düstere Atmosphäre, die das gesamte Werk durchzieht. Zu den Celli gesellt sich nun ein Orchester mit sakralen Chorälen. Das Adelaide Symphony Orchestra konnte die Band für ihre Trilogie gewinnen. Ein wahrer Glücksfall wie sich herausstellt. Die symphonischen Elemente sind stets präsent und ergänzen sich wunderbar mit der Band. Symphonic Metal wie er sein sollte. Schwere Riffs wechseln sich mit wehmütigen Streichern ab oder gehen gar Hand in Hand mit ihnen und schaffen so eine unglaublich dichte Atmosphäre und Melancholie, ohne auch nur in die Nähe des Kitsch zu kommen. Würden doch nur alle Bands ihre Orchester so einsetzen Auch gesanglich tut sich einiges. Zum einen hätten wir da den wunderschönen Soprangesang von Susan Johnson zum anderen den wehmütigen Tenor von Rowan London. Beide ergänzen die Musik hervorragend, wobei man zu London sagen muss, dass sein Gesang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Man ist an Aaron Stainthorpe (My Dying Bride) erinnert, der eine ähnlich eigentümliche Gesangsweise hat. Dies ist jedoch kein Kritikpunkt, denn man gewöhnt sich recht schnell an London’s Stimme. Zusammenfassend lässt sich der erste Teil dieses Requiems als rundum gelungen bezeichnen. Stets düster, trotz seiner ruhigen Atmosphäre nie langweilig und äußerst innovativ gehen Virgin Black hier zu Werke und erweitern die Tradition des kirchlichen Requiems um ein wunderschönes symphonisches Doom/Death-Metal Album.

Irgendwelche Songs herauszugreifen macht an dieser Stelle keinen Sinn. Dieses Album ist ein Werk, dass man sich am Stück anhören muss um erst seine gesamte Schönheit und Intensität zu begreifen. Man muss dazu sagen, dass es doch bei all seiner Tiefe doch sehr eingängig ist. Trotzdem sollte man ruhig etwas Zeit in dieses Album investieren, damit es die Gelegenheit bekommt sich in seiner ganzen dunklen Pracht zu entfalten.

(S. K.)

Info, die sowieso keiner lesen wird

Veröffentlicht in Ankündigungen, Musikalisches am März 15, 2009 von monochromerregenbogen

Joah, ich für meinen Teil melde mich dann mal nach einiger Zeit kreativer Pausen wieder zurück. In den nächsten Tagen werde ich mich vorraussichtlich mal mit dem Schreiben von CD-Kritiken versuchen.  Hui, ich bin ja so aufgeregt. Wird sicher ein Schuss in den Ofen.  Zunächst möchte ich hier aber schonmal warnen, dass diese Beiträge dann recht subjektiv sind und eigene Meinung enthalten. Gibt ja Leute, die sowas nicht so gerne sehen. Cheers !

Die nette Unbekannte aus dem Internet.

Veröffentlicht in Sarkastisches am Februar 22, 2009 von monochromerregenbogen

Hallo Johannes,

ich möchte Dir in dieser schwierigen Zeit der Wirtschaftskrise einen persönlichen Bargeld-Bonus schenken. Ich habe die Möglichket, bis zu 3.200 Euro zu verschenken. Du kannst mit diesem Geld sogar noch mehr Geld verdienen.

Bitte sieh’ Dir diese Möglichkeit ohne Vorurteile an. Bis zu 3.200 Euro liegen hier für Dich bereit:

http://www.Extra-Superbonus.com/

Deine Vorteile:
+ 3.200 Euro sofort,
+ keine Abzocke – ich will kein Geld von Dir,
+ Geld sofort abholbar,
+ kein Betrug oder sowas (wie man es sonst im Internet oft antrifft)!

Liebe Grüße,
Alexandra Brandson

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Hallo Alexandra,

zuerst möchte ich Dir für dein großartiges Angebot danken. Ich hoffe doch es ist in Ordnung wenn ich bei dem „Du“ bleibe, dass du bereits eingeführt hast. 3.200 Euro sind viel Geld! Ich verstehe gar nicht, warum gerade ich das Glück habe, so viel Geld auf diese seriöse Art und Weise zu bekommen. In diesen schwieigen Zeiten der Wirtschaftskrise kann ich alles gebrauchen, was ich bekommen kann. Ich würde mich ebenfalls für die besagt Arbeitsstelle interessieren, die sie mir angeboten haben!

Natürlich habe ich keine Vorurteile wenn mir jemand, den ich nicht kenne mit Verweis auf eine Internetseite Geld über diese schenken will. Aber zum kennen lernen haben wir ja noch genug Zeit liebe Alexandra.
Besonders beruhigend wirkt auf mich die Tatsache, dass ich nicht betrogen werde. Man hört ja viel über Abzocker im Internet, aber wenn du sagst ich kann dir vertrauen dann tue ich das auch!

Da ich derzeit nicht viel Zeit habe, dachte ich es ist vielleicht auch möglich mir das Geld zu überweisen da würdest du mir sehr entgegenkommen. Meine Kontodaten habe ich im Anhang beigefügt, ich bitte um eine schnellstmögliche Überweisung und spreche meinen Dank hiermit schon mal im voraus aus.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan M.

PS: Wer ist eigentlich Johannes?

Manchmal denke ich an regen

Veröffentlicht in Uncategorized am Februar 22, 2009 von monochromerregenbogen

Manchmal denke ich an regen
Den Mond kann man nicht sehen
Hinter meiner Nase wohnt ein Igel
Ohne meinen Albatros sage ich gar nichts

Sonnenstrahlen auf mein Gesicht
Äpfel gibt es nur im Sommer
Ne Geige blüht im Frühlingslicht
Ohne Schnee gibt es keinen Winter

Manchmal denke ich an Regen
ohne das es regen gibt

Der Tag an dem ich gemobbt wurde . . .

Veröffentlicht in Sarkastisches am Februar 20, 2009 von monochromerregenbogen

Es war an einem schönen Tag im Spätherbst. Die Sonne zeigte sich ein letztes Mal und ein leichter Wind gesellte sich als Spielkamerad zu ihr.  Er lies Blätter durch die Luft fliegen und die Sonne warf ihr warmes Licht auf sie, was zu einem wundervollen Spektakel voller Farbenpracht und Dynamik führte.  Doch wie an so vielen anderen Tagen zuvor , passierte auch an jenem Tag nichts. Er ging weitesgehend ereignisslos vorbei. Der nächste Tag versprach spannender zu werden;

Eine Nachricht des allseitsbeliebten SchülerVZ erreichte meinen Email-Account und verbreitete dort das Gerücht, man habe mir eine Nachricht gesendet. Dieses Gerücht bestätigte sich prompt. Ich fand folgendes in meinem Nachrichteneingang

Zeuge jehovas, schwul, emo
Fick deine mudda

(Anmerkung zum besseren Verständniss: Zu diesem Zeitpunkt war ich aus Interesse Mitglied der Gruppe „Zeugen Jehovas“ und hatte ein Bild mit der Aufschrift „I’m an Emo, lol“ als Profilbild, wohl aus leicht provokativen Gründen).  Das waren durchaus harte Anschuldigungen. Dass Homosexualität weitverbreitet und tolleriert wird war diesem Individuum wohl genauso fremd wie die Tatsache, dass es nicht verwerflich ist sich einer aufblühenden Subkultur anzuschliessen. Tief getroffen schrieb ich zurück.

@ Zeuge Jehovas => Ich war in der Gruppe um mich über diesen Verein zu informieren . Du hast keinerlei Ahnung von meiner religiös-ethischen Überzeugung. Wenn du denkst, du hättest mich aufgrund von 1 Gruppe durchschaut, bist du einfach nur dumm.
@ schwul => Woher willst du das wissen? Bist du so ein Wesen, dass Menschen beurteilen kann, ohne sie zu kennen? Bzw. falsche Schlussfolgerungen stellt ? Was leitet dich zu deiner Annahme, dass ich schwul bin ? Und selbst wenn ich schwul wäre, was kümmerts dich? Wieso schreibst du dieses Adjektiv auf meine Pinnwand? Der Versuch zu provozieren ? Oder mich zu kränken ? Dafür müsstest du mich erstmal kennen. Solange du mich nicht kennst und ich dich nicht, hast du keinerlei Basis auf der mich irgendwie beleidigen könntest, selbst wenn du dich noch so sehr anstrengst. Ich kenn dich nicht. Wieso sollte mich deine Meinung kümmern? Du bist einfach nur ein kleines Kind, dass sich im Internet großtun will. Da bist du nicht der erste. . . Eigentlich sollte ich Mitleid mit so etwas wie dir haben.
@ emo: Wie lächerlich. Du erkennst keinerlei Sarkasmus/Ironie. Das ist wirklich einfach nur erbärmlich.
Und was deine finale Grußformel angeht, so bestätigt sie gerade zu deinen Infantilismus. Deine Eltern hätten Abtreiben sollen.
mfg

Man merkt mir eventuellen meinen gereizten Tonfall an. Ich hatte in dieser Nacht schlecht geschlafen und eine Nachricht, die in der Absicht abgesendet wurde mich emotional zu verletzen machte mich zu Recht etwas sauer. Doch auch die nächste Antwort war ein Schlag in die Magengrube

Meine fresse du bist ja mal sowas von schwul des lässt sich kaum noch in worte fassen dein cooler brief bestätigt mich nur in meinen worten und glaub mir von wegen mich im internet groß tun!!! du gehörst zu der gruppe v0on menschen die man nich kennen muss um ihnen eins in die fresse schlagen zu wollen und würdest du vor mir sthn bräucht ich kein internet mehr weil dann mein traum dir eine faust zu setzen in erfüllung gegangen wär!!!

Ich war sichtlich erstaunt. War ich etwa wirklich schwul ? So schwul, dass sich dies auch in meinem Schreibstil erkennen lässt ? Zudem drohte mir diese Person nun auch noch Gewalt an.  .  .

Meine Adresse steht in meinem Profil. Komm mich besuchen und verprügel mich. Und du träumst von mir und behauptest ICH wäre schwul? Nunja, kein Kommentar.
Ich fass mal deine Nachricht zusammen:
„1) Du bist schwul. Einfach nur so, grundlos. 2) Wenn ich die Eier hätte dir gegenüberzutreten, würde ich dir eine reinhauen. Einfach nur so. Da das ja leider leider nicht der Fall ist, geh ich dir im Internet auf die Nerven und setze (höchstwarscheinlich) leere Drohungen in die Welt.“
Naja, ich will ja nicht so fies sein. Und weil Weihnachten ist schenke ich dir Satzzeichen: , . , . , .
Benutze sie weise, sie werden dir von großem Nutzen sein.
Ach halt, was mich noch interessiert: Wieso schreibst du mir überhaupt auf die Pinnwand? Erklärung bitte. Kannst dir ja wieder 3 Stunden Zeit lassen um dir eine schlagfertige Antwort auszudenken.

Die Antwort lies keine 3 Stunden auf sich warten und nahm mir jegliche Chance, mich auf den nächsten Schock vorzubereiten . . .

jo lässt sich einrichten ich komm und hau dich!!!
deine behinderten satzzeichen brauch ich nich weil ich mir sicher nich die mühe sie in so nem behinderten svz anzuwenden
und was mein eintrag betrifft so wollt ich nur deine handy nummer und ich hab gehört dass man die bekommt wenn man dir schwul auf die pinnwand schreibt!!!!

Er meinte es also ernst. Ich war außer mir vor Furcht und weinte heiße, salzige Tränen. Wie konnte es nur so weit kommen ? Und meine Handynummer will er auch noch ? Ich wischte meine Tränen weg,  lies mir seine Worte nocheinmal durch den Kopf gehen und schrieb zurück . . .

Tu das. Ich bin hier und hab derweil schonmal ein bisschen Angst. Bis nachher.
PS: Dein exzessiver Gebrauch von Ausrufezeichen lässt dich nicht bedrohlicher/aggressiver wirken.

Und es ging weiter …

wo soll in deim profil außerdem deine adresse stehn???
Ich find ehrlich gesagt schon dass mein, ich zitiere „exzessiver Gebrauch von Ausrufezeichen“ mich bedrohlicher wirken lässt es stärkt jedenfalls méin selbstbewusstsein enorm!!!

Ein Punkt für ihn. Meine Adresse steht nicht ein meinem Profil. Allerdings brauchte er auch 2 Stunden um mir dies mitzuteilen. . .Ich entschuldigte mich für meinen Fehler. Und es interessierte mich noch immer, wieso er mir auf die Pinnwand schrieb.

Ups, ich dacht es ständ drin. Passiert, mein Fehler. Wir sind ja alle nur Menschen. Naja, mein Name steht ja dort. Guck mal im Örtlichen nach, soviele Menschen mit meinem Namen im Umkreis meiner Schule dürfte es ja eigentlich nicht geben.
Zurück zu meiner Frage: Wieso zur Hölle hast du mir vor 3 Wochen oder wann auch immer das war auf die Pinnwand geschrieben?

Meine Frage wurde nicht beantwortet. Er antwortete folgendermaßen:

Kregner, Marie
Michaela-Holzbach-Weg 15, 44359 Dortmund???

[Anmerkung des Autors: Name und Adresse wurden aus Datenschutzgründen geändert]

In der Zwischenzeit suchte ich mich selbst unter www.das-oertliche.de. Mit den Angaben in meinem Profil (Name und Schule) war es sehr simpel mich zu finden. Überraschenderweise tat er dies anscheinend nicht . . . Ich schrieb zurück . . .

Fast. Du bist nah dran

Ich bekam niemals wieder eine Antwort … Ob er wohl irgendwo dort draussen auf mich lauert ?

∂єυтѕ¢н?!

Veröffentlicht in Uncategorized am Februar 20, 2009 von monochromerregenbogen

… ∂єи ωєят ∂єя ℓιєвє єякєиит мαи иι¢нт ιи ∂єи gємєιиѕαмєи ѕтυи∂єи ѕσи∂єяи ιи ∂єи єιиѕαмєи мσмєитєи

Wenn ich bei einem meiner morgendlichen Spaziergänge durchs WorldWideWeb auf solch ein „GeBilde“ stoße, zum Beispiel, wenn ich einen  meiner Mitmenschen im Schülerverzeichnis betrachte, werfen sich mir mehrere Fragen auf. Vielleicht lässt sich der Ablauf eines solchen Denkvorgangs in Phasen einteilen. Hier ein Beispiel:

1. Phase: Nichtwahrhabenwollen und Isolierung
Ich scrolle nichts ahnend durch meine Schülerverzeichnis -Freundesliste, auf einmal springt mich dieser Schriftzug an und bringt meinen ordentlich strukturierten „stream of consciousness“ totally durcheinander. Ich kann einfach nicht glauben was ich dort sehe, verdränge es und bekomme einen Schock. Obwohl ich es nicht wahrhaben will, kreisen meine Gedanken von nun an um den Gegenstand meiner Aufregung. Durch dieses Verhalten kann es ebenfalls zu einer Verschlimmerung der Krise kommen. Wenn dies nicht geschieht geht man in die 2. Phase über, die …
Phase des Verhandelns. In dieser Phase erkenne ich das Gesehene an. Doch ist es mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, mit meinem Gewissen im reinen zu sein. Ich wäge ab und „verhandle“ und komme schließlich zu dem Punkt, dass meine Vermutung tatsächlich der Wirklichkeit entspricht. Die 3. Phase, die Phase des Zorns, richtet sich gegen alle, die mich auf diese oder ähnliche provozieren und mein Gedankengut vergewaltigen wollen. Doch gebeugt durch das Laster der Unfähikeit etwas zu unternehmen gelange ich in die 4. Phase: die Depression.
Die Depression ist vor allem durch eine hoffnungslose innere Leere, durch Sinnlosigkeitsgefühle und Lebensüberdruss gekennzeichnet. Ich erinnere mich nun an meine glücklichen Kindheitstage, als alles noch gut zu sein schien, doch auch in dieser Phase gebe ich die Hoffnung nicht auf. Ich will es einfach nicht wahr haben.
Die letzte Phase, die Phase der Zustimmung bedeutet für mich, ich sehe ein, dass sich viel verändert hat und beginne die traurige Realität zu akzeptieren.
Wo ist bloß die gute, alte deutsche Rechtschreibung gelandet?!
Wer ist für dieses Attentat auf das deutsche Selbstwertgefühl verantwortlich?!
Warum kann man Gott nicht anklagen?!
Abgesehen davon, erkennt man den Wert der Liebe sowieso erst dann wenns ans Bezahlen geht.

Spendenaufruf

Veröffentlicht in Sarkastisches am Februar 20, 2009 von monochromerregenbogen

Liebe Mitbürger, Wir möchten Sie auch dieses Jahr wieder um Spenden für die Entwicklungshilfe bitten. Wir konnten bereits einige Erfolge verzeichnen, doch leider zog uns erneut die Obrigkeit mit Reformen einen Strich durch die Rechnung. Wir werden unser bestes tun, um unsere Arbeit in den sozialen Brennpunkten dieser Welt weiterhin aufrecht zu erhalten. Wie kann es sein, dass in unserer zivilisierten Welt immernoch Menschen leben, die von Kultur und Bildung noch nie etwas gehört haben ? Um diese Menschen zu erreichen müssen wir uns in gefährliche Gegenden hineinwagen, in Gegenden die von Gewalt und Verzweiflung geprägt sind. Wir können ihre schwer zu verstehenden Hilferuf nicht länger ignorieren. Wir müssen uns vor Augen halten; Uns könnte es genauso gehen, wären wir in diesen Landstrichen der Armut und Verzweiflung großgeworden. Es sind Menschen in Not. Und es gibt Hoffnung. Es ist an der Zeit laut aufzuschreien und etwas zu tun. Helfen Sie heute mit, sei es durch Spenden oder durch aktive Hilfsarbeit. Wir suchen Menschen, die bereit sind ihr Leben einzusetzen für eine Sache, für die es Wert ist zu kämpfen!

Verteilen Sie den neuen Duden in deutschen Großstadtvierteln.

Spam unter dem Vergrößerungsglas

Veröffentlicht in Sarkastisches am Februar 15, 2009 von monochromerregenbogen

Um diese Seite mal einzuweihen, werden wir uns heute mit folgendem interessanten Thema beschäftigen:  Der Werbung.

Sie alle kennen sicher informative Emails wie folgende (Achtung,  Personen unter 18 Jahren sollten nicht weiterlesen) :

Hallo Maenner, ich bin die g-eileMadison und ich habe schon frueh angefangen, meine s-e_xualitaet auszuleben. So kommt es, dass ich trotz meiner jungen Jahre schon reichlich Erfahrungen sammeln konnte! Ich mag keine Maenner, die lange um den heissen Brei herumreden, denn ich will Action! Um von Dir zu bekommen, was ich will, verfuehre ich Dich mit einem scharfen s-trip und lasse Dich zuschauen, wie ich meine knackigen Brueste und meine heisse Spalte beruehre und verwoehne! Aber dann geht es mit g-eilen Finger- und Fistspielen und s-e_xtoys so richtig zur Sache Iive im ch-at!

Komm zusammen mit mir zum Orgasmus
Trage in deinen Browser ein: www.13-jahre [zensiert].net

Natürlich fällt sofort die Domain ins Auge. Die beworbene Person hat anscheinend ein Alter von 13 Jahren, zumindest würde das recht nahe liegen. Nach allgemein gültigem Gesetz macht sich jeder Besucher dieser Seite der Kinderpornografie strafbar. Zudem beweisst er ein sehr niedriges intellektuelles Niveau. Zwar gibt es viele männliche Wesen, deren Gehirn sich bereits bei der Erwähnung von „knackigen Brüsten“ von selbst ausschalten würde, aber dennoch sollte ein erwachsener Mensch wissen, dass sich ein 13-jähriges Mädchen gerade erst in der Blüte ihrer Pubertät befindet und somit per definitionem nichts haben kann, was auch nur annähernd unter die Kategorie „knackige Brüste“ fallen könnte. Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel (was eigentlich totaler Schwachsinn ist, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf. Ausnahmen bestätigen garnichts, da sie sich nicht im Definitionsbereich der Regel befinden. Soviel dazu. Doch nun weiter im Text), aber wie warscheinlich ist es, dass eben besagte Person auch noch nymphomanisch veranlagt ist? Ja, allerdings, die Warscheinlichkeit befindet sich schon fast wieder im Minusbereich. Treiben wir die ganze Sache nun auf die Spitze. Diese 13-jährige hat also auch noch jahrelange Erfahrung gesammelt? Meine Fresse, spätestens jetzt wird mir übel. Erstens aufgrund der zweifellos verwerflichen Moral dieser Geschichte, die wirklich kotz-abartig ist, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es Menschen gibt, die auf diesen Schwachsinn hereinfallen, ansonsten würde wohl keine Firma solche Texte entwerfen. Dieses Schriftstück ist ein Dokument des intellektuellen und moralischen Zerfalls unserer heutigen Gesellschaft. Asche über das Haupt dieses Autors . . .

Und wie kann man sein Kind nur Madison nennen ?!

Getting started

Veröffentlicht in Ankündigungen am Februar 15, 2009 von monochromerregenbogen

So, wiedereinmal hat sich der Schwachsinn manifestiert und dafür gesorgt, dass wir (ich und der andere) jetzt einen Blog haben.

Genial nicht war ? Inhalt kommt sicher auch bald.  Zunächst müssen natürlich solche Dinge wie Verwaltung,  Aufbau etc. geklärt werden.

Nebenbei noch etwas Werbung:  Unsere Myspace-Residenz